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Forschungsprojekt ::
Mobilität und religiöse Dynamik in Bayern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Projektbeschreibung

Ausgangslage bilden die Zu- und Abwanderung als Massenbewegung seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Industrialisierung. Die kleinräumigen Wanderungen der Binnenmigration (Landflucht/ Heirats-Dienstbotenwanderungen/saisonale Arbeitsmigration) wie auch der Zuzug von Arbeitsimmigranten (u.a. Zwangszuwanderungen der Zwischenkriegszeit) waren allgegenwärtig und führten zu einer ersten Pluralisierung religiöser Bekenntnisse in der Gesellschaft. Diese Entwicklung vollzog sich zunächst spürbar in den rasch anwachsenden Großstädten.
In dem Zeitraum von ca. 1870 bis zum Ende der Weimarer Republik sollen zunächst an bayerischen Ballungsräumen die historischen Bedingtheiten, Ausprägungen und soziokulturellen Folgen von (Binnen)Migration und Religion auf Mikroebene rekonstruiert werden.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach religiösen Prägungen und Transformationen derselben durch Kontakt mit „heimischen“ Fremden und Fremden anderen Konfessionen (interkulturell und –religiös), christlicher Bekenntnisgemeinschaften und nichtchristlicher Religionen sowie Glaubensformen.

Angaben zum Forschungsprojekt

Beginn des Projekts:2009
Projektstatus:laufend
Projektleitung:Treiber, Prof. Dr. Angela
Lehrstuhl/Institution:
Finanzierung des Projekts:Aus Lehrstuhletat (intern)
Themengebiete:L Volkskunde; Klassische Archäologie; Kunstgeschichte; Musikwissenschaft > LC Volkskunde - Religionsethnologie; Kunst und Wissen
N Geschichte > NV Religions- und Kirchengeschichte
Projekttyp:Grundlagenforschung
Projekt-ID:812
Eingestellt am: 11. Feb 2010 15:14
Letzte Änderung: 07. Feb 2012 11:33
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