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Forschungsprojekt ::
Geschichte des gottesdienstlichen Lebens im Bistum Eichstätt II

Projektbeschreibung

Dieses Projekt bildet einen langfristigen Arbeitsschwerpunkt des Lehrstuhls und orientiert sich am Forschungsprofil des Stelleninhabers, der sich u. a. intensiv mit Fragen der ortskirchlichen Liturgie- und Frömmigkeitsgeschichte befasst.
Der katholische Gottesdienst wurde im Mittelalter und in der Neuzeit bis weit in das 19. Jahrhundert hinein keineswegs überall einheitlich gefeiert. Vielmehr haben sich auf der Grundlage eines breiten Stromes gemeinsamer Traditionen in Bistümern und Ordensgemeinschaften eigene, ortskirchliche Gewohnheiten in der Feier der Liturgie herausgebildet, die ihrerseits zur Identität einer Ortskirche beitrugen. Für viele Jahrhunderte muss man zudem selbst innerhalb eines Bistums mit sehr unterschiedlichen Gestaltungen des Gottesdienstes rechnen, wenn man etwa an die äußeren Gegebenheiten einer Kathedral- oder Stiftskirche mit ihrem gottesdienstlichen Personal im Gegensatz zu den engen Grenzen einer ländlichen Dorfpfarrei denkt. Die historischen Entwicklungen in der konkreten Ausdrucksgestalt des Gottesdienstes im Raum der Ortskirche von Eichstätt zu untersuchen, ist Ziel dieses Projekts. Dabei wird es vielfach kleinteiliger und unterschiedliche Facetten beleuchtender Studien bedürfen, um ein zutreffendes Bild der Geschichte des Gottesdienstes und der Frömmigkeit in der Eichstätter Diözese zu zeichnen.

Derzeit werden vor allem zwei Teilbereiche bearbeitet, ein dritter wird vorbereitet:

Teilbereich II: Die Rezeption der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils im Bistum Eichstätt

In diesem Projekt, das sachlich mit dem größeren Forschungsbereich „Rezeption der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils in Bistümern und Pfarreien“ verbunden ist, soll die konkrete Umsetzung der liturgischen Erneuerung im Bistums Eichstätt untersucht werden. Dabei sind sowohl die Ebenen des Bistums (Bischof, Bistumsleitung, diözesane Maßnahmen, Kathedralkirche) wie der Pfarreien (städtisches, ländliches Umfeld) zu berücksichtigen. Derzeit wird für eine Publikation eine Skizze, die grobe Umrisse zur Rezeptionsgeschichte des Konzils im Bistum Eichstätt erkennen lässt, erstellt.

Vgl. dazu auch:

Christoph Wittmann, Kirchenbau an der Schwelle der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils. Zeitgeschichtliche Darstellung und liturgietheologische Analyse am Beispiel der Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Nürnberg-Langwasser (1961-1964) (Diplomarbeit, SoSe 2007).

Michael Alberter, Die Feier des Palmsonntags und des Triduum paschale in den Pfarreien des Bistums Eichstätt im Jahr 1956. Die Umsetzung der Reform der Heiligen Woche auf ortskirchlicher Ebene (Zulassungsarbeit, SoSe 2008).

Korbinian Müller, Die Rezeption der Liturgiereform in der Bamberger Kirchenprovinz – dargestellt an ausgewählten Hirtenbriefen (Diplomarbeit, SoSe 2010).

Angaben zum Forschungsprojekt

Beginn des Projekts:2007
Projektstatus:laufend
Projektleitung:Bärsch, Prof. Dr. Jürgen
Lehrstuhl/Institution:
Finanzierung des Projekts:Sonstiges
Schlagwörter:Liturgiereform; Zweites Vatikanisches Konzil; Bistum Eichstätt
Themengebiete:B Theologie und Religionswissenschaften, Religionspädagogik
Projekttyp:Grundlagenforschung
Webseite:http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/THF/liturg...
Projekt-ID:1705

Publikationen

Liste der Veröffentlichungen auf dem Publikationserver KU.edoc der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
Eingestellt am: 28. Sep 2012 11:43
Letzte Änderung: 22. Feb 2016 09:37
URL zu dieser Anzeige: http://fordoc.ku-eichstaett.de/1705/